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Träume

Saviya rannte durch die Tempelgärten Richtung Enklave des Cenarius. Sie rannte wie sie schon lange nicht mehr gerannt war. Ihr Herz klopfte bis zum Hals. So wie damals.
Damals als sie beide das erste Mal nach Darnassus gekommen waren…
Saviya hatte die Robe angehoben und sprang in großen Schritten die Rampe empor in den ersten Stock. Dort standen sie bereits: Mathrengyl, Denatharion und die anderen. Auf einer Liege kauerte ein Nachtelf.
„Nathariel!“ hauchte sie und eilte zu ihm.
Die Druiden machten ihr Platz und ließen sie neben ihn knien. Schweißperlen bildeten sich auf seiner Stirn und er wiegte sich hin und her. In den Händen hielt er eine Perlenkette und murmelte unverständliche Worte. Er schien nichts um sich herum wahrzunehmen.
Mathrengyl nahm Saviya behutsam bei den Schultern und führte sie etwas abseits. Leise redete er auf sie ein. Zunächst sah sie ihn erschrocken und verständnislos an, doch dann festigten sich ihre Züge und sie nickte, während sie zu ihrem Bruder hinübersah.
„Ich verstehe, Shan’do“, sagte sie schließlich und verneigte sich vor ihrem einstigen Lehrer.
Sie ging wieder hinüber zur Liege und setzte sich. Ein warmes Leuchten überzog den Nachtelf, als sie mit ihrer Hand über sein Haar und seine Schultern strich.
Für einen Moment sah er zu ihr auf und schien sie zu erkennen. Dann sah er wieder auf die Kette und fuhr mit seinem Gemurmel fort.
Saviya stand auf und wandte sich Mathrengyl zu.
„Ich bereite alles für die Reise vor.“ Sie nickte knapp und eilte hinaus in Richtung der Tempelanlagen.


Die Reise nach Feralas hatte länger gedauert als erwartet. Aber sie musste sicher gehen, dass ihnen niemand folgte. Du hast gelogen, hallte es immer und immer wieder in ihren Gedanken.
Aber hätte sie die Wahrheit gesagt, hätten sie darauf bestanden sie zu begleiten. …mit deinem Schwert und mit deinem Herzen… dein Leben in den Dienst…
Sie schüttelte den Kopf, als wollte sie diese Gedanken endlich loswerden. Saviya stocherte im Lagerfeuer, das leise knisterte. Schatten tanzten auf Nathariels Rücken und seine Schulter hob und senkte sich gleichmäßig mit seinem Atem. Das Zirpen der Grillen und der schrille Ruf exotischer Vögel holte ihre Aufmerksamkeit zurück. Es war beinahe dunkel geworden und Mutter Mond stand hell am Himmel.
Ein gutes Zeichen. Das muss es einfach sein!
Wenn alle Stricke rissen war es Elune, auf der ihre ganze Hoffnung ruhte.
Sie stand auf und rüttelte Nathariel an der Schulter. Er stöhnte leise und drehte sich zu ihr um.
„Es wird Zeit!“ sagte sie.
Sie packten ihre Sachen zusammen und Saviya löschte das Feuer. Auf samtenen Pfoten trugen ihre Säbler die beiden Elfen tiefer in den dichten Urwald.
Saviya sah nach oben. Das Blätterdach des Großen Baumes wölbte sich über sie. In der Ferne erkannte sie grüne Drachkin auf Patrouille.
Sie fragte sich, ob die Wächter des Smaragdgrünen Traumes sie passieren lassen würden. Sie blickte hinter sich zu Nathariel. Er saß ruhig auf seinem Nachtsäbler, aber schien durch Saviya hindurchzusehen und in eine andere Welt zu schauen.
Es gibt keinen anderen Weg! Sie atmete tief durch und versuchte die Verbindung zur Welt zu spüren. Das feuchte Gras, der milde Wind, das Schreien der Vögel.
Langsam näherten sie sich dem Portal. Die Drachkin beobachteten sie, ließen sie aber passieren.
Angst erfasste sie. Erinnerungen an ihren letzten Besuch im Traum kamen hoch. Jenes Mal leitete Remulos sie, doch nun war sie allein. Nicht einmal auf die Hilfe ihres Bruders konnte sie zählen. Sie versuchte in Mathrengyls Worte Vertrauen zu fassen, dass ihr Glaube ihr den Weg zurück weisen würde.
Sie fasste Nathariels Hand und trat durch das grün-türkis schimmernde Tor und die Welt verschwamm…


Nathariel schien wie ausgewechselt. Er lächelte und sah Saviya dankbar in die Augen. Sie erkannte den Blick, den sie schon seit so vielen Jahren verloren geglaubt hatte, seit sie in Darnassus lebten.
„Hier ist ein Teil von mir. Und ohne diesen Teil bin ich nichts.“ Er nahm ihre Hand und führte sie durch den grün schimmernden Wald.
Es war alles, so wie sie es kannte: die Bäume und Sträucher, die Tiere, der nahegelegene kleine See. Und doch fühlte es sich anders an.
„Ich möchte dir etwas zeigen. Etwas das mich schon lange quält.“ Er zog sie zu sich und beide erhoben sich in die Lüfte. Nicht wie Vögel flogen sie über das Land, es war mehr ein körperloses Schweben. Die Welt unter ihnen war grün, fruchtbar und voller Leben. Unendliche Wälder erstreckten sich unter ihnen.
Saviya sah mit einem Glücksgefühl hinab und ließ sich treiben. Allmählich erkannte sie, dass die Welt doch ganz anders war, als sie sie kannte. Sie flogen über Gelände hinweg, das von der Invasion der Brennenden Legion geprägt sein müsste. Doch die Natur war rein und unberührt. Sie runzelte die Stirn und sah zu Nathariel, der den Flug mit geschlossenen Augen zu genießen schien.
An einem weißen Strand ließ er sie los.
„Wo sind wir?“, fragte sie, während sie versuchte die Orientierung wiederzufinden.
„Das ist Dunkelküste!“
Saviya sah sich um. „Aber…“
„So wie es vor der Invasion war, so wie es im Geiste Elunes erschaffen ward, als die Welt geboren wurde.“
Er fasste sie wieder am Arm und beide schwebten über das Wasser, hinaus aufs offene Meer. Auf einer Insel machten sie Halt.
Nathariel beugte sich hinab und nahm eine handvoll Sand. Er war schwarz. Langsam ließ er den schwarzen Sand durch seine Finger rieseln.
Saviya lief etwas landeinwärts. Die Insel war nicht besonders groß und kaum bewachsen. Nur kleine verdorrte Sträucher standen auf ihr. Überall war dieser schwarze Sand.
Als sie einen Schritt vorwärts gemacht hatte, versank sie plötzlich bis zum Knie. Sie stützte sich mit der Hand ab und versuchte den Fuß herauszuziehen. Da sah sie, wie sich eine Mulde im Sand bildete, die immer größer wurde. Der Sand schien ins Nichts zu rieseln und das Loch wurde langsam größer, kam auf sie zu. Hilfesuchend sah sie zu Nathariel, doch er war nicht zu sehen. Der Sog zog sie mit nach unten. Schnell umklammerte sie einen Strauch. Doch auch er wurde vom Sog erfasst und stürzte mit ihr in die Tiefe.


Sanfter Wind streifte ihr Gesicht und kitzelte an ihrer Nase. Das Rauschen der Blätter holte sie ins Bewusstsein zurück.
Nathariel saß neben ihr und starrte in die Ferne. Langsam setzte sie sich auf. Beide befanden sich auf einem sehr breiten Ast. Saviya sah nach unten und ein leichtes Schwindelgefühl erfasste sie. Sie hatte nicht erwartet, auf der Krone eines so gewaltigen Baumes zu erwachen. Sie sah noch einmal nach unten auf das Wasser.
„Teldrassil?“ fragte sie. Nathariel nickte.
Ein Blatt segelte von oben herab und landete auf ihrem Schoss. Es war merkwürdig braun und zerbröselte zwischen ihren Fingern, als sie es anfasste. Verwundert wandte sie ihren Blick nach oben und erschrak. Das Blätterdach, das sich über ihnen ausbreitete war dunkelbraun und verwelkt. Kahle Äste reckten sich gen Himmel.
Saviya legte ihre Hand auf die trockene Rinde. Sie versuchte Teldrassil zu spüren, doch da war nichts. Stirnrunzelnd zog sie ihre Hand wieder zurück. Sicherlich lag es an ihr, dass sie nicht fähig war, Kontakt zum Weltenbaum herzustellen. Sie hatte ihre Fähigkeiten in letzter Zeit sehr vernachlässigt.
Seit sie in Nordend gewesen war, seit sie die Leere dort gespürt hatte. Und etwas, das unkontrollierte Angstgefühle in ihr ausgelöst hatte. Letztendlich hatte sie dieser Angst nachgegeben und resigniert.
In den Armen von Mutter Mond fühlte sie sich geborgen. Das Training gab ihr Sicherheit und die Meditation schenkte ihr die nötige Ruhe, um über alles nachzudenken.
Aber die Angstgefühle waren geblieben. Immer wieder kamen sie an die Oberfläche, meist dann wenn sie es nicht erwartete. Sie versuchte sie durch Gebete zu verdrängen. Aber es wollte nicht gelingen.
„Es liegt nicht an dir,“ sagte Nathariel, als hätte er ihre Gedanken gelesen.
„Teldrassil stirbt!“ Er machte eine lange Pause, als würde er nach Worten suchen.
„Teldrassil ist von einer Verderbnis befallen, die ihn langsam zu Grunde richtet. Seit die Aspekte ihm ihren Segen versagten, hat etwas anderes Besitz von ihm ergriffen. Wir forschen schon lange nach einer Möglichkeit Teldrassil zu heilen, bisher erfolglos.“ Ein tiefer Seufzer entfuhr ihm.
Saviya wusste von diesen Bemühungen. Teldrassils Schwäche ist niemals öffentlich diskutiert worden. Dennoch wusste der Tempel von den Problemen.
„Aber da ist noch etwas anderes, was mir Sorgen macht.“ Nathariels Stimme wurde leise und dünn. „Teldrassils Verbindung zum Smaragdgrünen Traum. Einige glauben, Teldrassils Verderbnis wirke sich auf den Traum aus, andere der Alptraum zerstöre auch Teldrassil.“ Nathariel zuckte mit den Schultern. „Eigentlich wissen wir gar nichts. Keiner wagt es mehr, sich im Schlaf in Yseras Welt zu begeben. Die Angst vom Alptraum gefangen genommen zu werden und nicht mehr aufzuwachen ist zu groß.“ Nathariel sprang plötzlich auf und packte Saviya am Arm.
„Du musst gehen! Es ist zu gefährlich für dich hier.“
„Ich gehe nirgends hin ohne dich!“ Saviya befreite sich aus dem Griff und sah ihn streng an.
„Ohne dich hätte ich nicht hierher kommen können. Aber dort draußen bin ich nur ein Schatten meiner selbst. Mein Platz ist hier. Ich werde hier gebraucht, aber du musst zurückkehren.“
Einen Wimpernschlag später standen sie vor dem Portal, das sie in diese Welt gebracht hatte.
Nathariel schob sie sanft von sich weg.
Saviya dreht sich um und setzte schon zu einer Erwiederung an, da sah sie einen Schatten hinter ihrem Bruder vorbeihuschen. Zuerst hielt sie es für eine Sinnestäuschung, doch dann spürte sie Blicke in ihrem Rücken und eine Präsenz, die sich ihr langsam zu nähern schien. Sie wirbelte herum und zog ihre Waffe. Doch dort war nichts. Langsam entspannte sie sich wieder und wandte sich Nathariel zu.
„Du musst gehen!“ flüsterte er und drehte sich um seine Achse. Er schien ebenfalls etwas zu spüren. „Wir wurden entdeckt.“
Ein ohrenbetäubender Schrei ließ sie zusammenzucken. Sie blickte zum Himmel, doch bevor sie etwas erkennen konnte, hörte sie den Flügelschlag.

Die Rückkehr

Isadur trabte gleichmütig den Steg in Auberdine entlang. Auf seinem Rücken saß eine gebeugte Nachtelfengestalt. Mehr ein Schatten ihrer selbst als mit der stolzen Haltung, die man sonst von diesem Volk gewohnt war.
Saviya hob ihren Kopf und sah in den wolkenverhangenen Nachthimmel.
Wie selbstverständlich hatte sie ihr neues zu Hause immer hingenommen.
So edel, so gewaltig war es. Hoch über dem Meer.
Es erinnerte sie an die Wälder des Eschentals. Das sanfte Rauschen der Blätter. Die Vögel und Eichhörnchen, all die Tiere, die sich im Geäst von Teldrassil niedergelassen hatten.
Doch nun sah sie alles mit anderen Augen.
Das Schiff von Ruth’theran legte an.
Sie straffte ihren Oberkörper und nickte den Schildwachen zu, als sie ihren Säbler auf das sanft wankende Schiff führte.
Geschäftiges Treiben empfing sie in dem kleinen Dorf zu Füßen des Weltenbaumes.
Sie durchschritt das Portal und hielt inne.
Alles schien seinen gewohnten Gang zu gehen. Sie führte den alten Frostsäbler zum Haus der Tempelwache und nahm ihm das Geschirr ab. Sanft tätschelte sie seinen Rücken und flüsterte ihm etwas ins Ohr. Isadur schob seinen Kopf in ihre Armbeuge und schleckte mit seiner rauen Zunge über ihre Hand. Dann tappte er langsam über die grüne Wiese und legte sich mit einem Gähnen auf einen kleinen Hügel.
Sie nickte der Wache am Eingang zu und brachte ihr Gepäck in ihr Zimmer. Es war so seltsam ruhig.
Nachdem sie sich frisch gemacht und saubere Kleidung angezogen hatte, trat sie hinaus in die milde Abendluft.
Bestimmt schlug sie den Weg Richtung Tempel ein, um sich zurückzumelden.
Tyrande war erfreut sie wohlbehalten wiederzusehen und erwartete mit großem Interesse ihren Bericht. Doch als sie ihr von ihren Erlebnissen erzählte, kehrten die Sorgenfalten auf ihrer Stirn zurück, die sich für einen kurzen Moment gelöst hatten. Saviya ahnte, dass es Malfurion war, an den sie dachte. Und auch sie selbst trug schwer daran.
Sie erklärte der Hohepriesterin, was sie gedachte zu unternehmen.
Tyrande schwieg lange und nickte schließlich.
Mit einer tiefen Verbeugung verabschiedete Saviya sich.


Saviya lief in ihrem Arbeitszimmer im Haus der Tempelwache auf und ab, an ihrem Schreibtisch vorbei, auf dem sich in den wenigen Tagen seit sie wieder da war zahllose Codices, Schriftrollen und Karten stapelten. Gedankenverloren ging sie zum Balkon, von dem aus eine Brücke zum angrenzenden Haus führte.
Darnassus lag ruhig und friedlich im Dämmerlicht zu ihren Füßen. Es machte einen ganz anderen Eindruck, als das was Saviya fühlte. Sie schloss die Augen und konzentrierte sich auf Teldrassil. Ein dunkler Schatten lag über dem Weltenbaum. Unruhe und Verzweiflung bemächtigten sich ihrer, als sie versuchte eine Verbindung herzustellen.
Warum unternahm Fandral nichts? Sie musste dringend mit ihm sprechen. Vor allem jetzt, da zahlreiche Druiden einschließlich Themroc urplötzlich in den Smaragdgrünen Traum gefallen waren, ohne dass man in der Lage war sie aufzuwecken.
„Hohe Schwester?“
Saviya öffnete die Augen und sah eine zierliche Nachtelfe in der Robe der Priesternovizinnen neben sich stehen.
„Die Berichte, die ihr erbeten habt!“ Sie reichte ihr eine Schriftrolle und verneigte sich.
„Ich danke dir,“ Saviya nahm die Rolle entgegen und senkte leicht den Kopf.
Sie überflog die Namen der neuen Novizen. Drei Gardisten, ein Druide.
Vermutlich hatte Kondo die Novizen bereits eingewiesen. Sie würde ihm eine Nachricht zukommen lassen, dass sie sie zu sehen wünschte.
Den Druiden wollte sie selbst kontaktieren.
Ein tiefes Stirnrunzeln verursachte die Meldung, dass Manari ohne Erlaubnis nach Draenor gereist war, um sie zu suchen. Genau das hatte sie doch verhindern wollen, dass ihr jemand folgte. Ein tiefer Seufzer entfuhr ihr, als sie darüber nachdachte, wie sie Eilmitteilungen an die Expedition richten konnte, damit sie die Späherin abfingen und zurückschickten.
Sie machte auf dem Absatz kehrt, um die nötigen Briefe zu verfassen.


Saviya sah die Novizin mit Schrecken an. Sie eilte an ihr vorüber, die Rampe hinunter, hinaus hinter des Haus der Tempelwache.
Dort auf der Wiese lag Isadur. Eine Säblerpflegerin saß neben ihm und strich sanft von seinem Kopf über den Körper und rede leise mit ihm.
Saviya stoppte abrupt und hielt einen Augenblick inne. Sie wollte ihn nicht erschrecken. Doch seine Augen waren geschlossen und sein Brustkorb hob und senkte sich unregelmäßig, so dass er sie wahrscheinlich gar nicht mehr wahrnehmen würde.
Sie setzte sich zu ihm ins Gras und nickte der Pflegerin zu, die sich daraufhin mit einer leichten Verbeugung entfernte.
Sie kraulte den weißen Frostsäbler hinter den Ohren, so wie er es immer geliebt hatte. Ein ganz schwaches Schnurren verriet ihr, dass er diese Berührung noch spürte. Ein Augenlied zuckte, als er versuchte die Augen noch einmal zu öffnen.
Saviya legte vorsichtig ihren Kopf an den seinen und begann leise ein Lied zu summen. Sie spürte, wie sein Herzschlag ruhiger und langsamer wurde. Er streckte seine Pfoten von sich, als wäre er müde und wollte schlafen.
Lange und gedehnt strömte der letzte Atem aus seinen Lungen.
Saviya legte ihre Hände auf seine Seite und schloss die Augen.
Jedes Ende ist ein neuer Anfang!
„Kehre heim, in den Schoß der Natur! In den Träumen werden wir uns wiedersehen!“ Saviyas Augen glänzten, als sie sie wieder öffnete.
Das Gleichgewicht muss gewahrt sein!
Welch große Worte für den Verlust eines treuen Wegbegleiters, dachte sie.
Wie ein Wasserfall stürzten die Bilder und Erinnerungen all jener auf sie nieder, die vor ihr gegangen waren. So blieb sie im feuchten Gras sitzen, mit gesenktem Kopf.
Irgendwann kehrte die Pflegerin zurück, um nach ihr zu sehen. Sie legte ihr eine Hand auf die Schulter.
„Er war ein stolzer Säbler,“ sagte sie leise. „Wie seine Herrin! Ihr solltet ihn so in Erinnerung behalten.“
Saviya stand auf und sagte nichts. Mit gesenktem Kopf wandte sie sich ab und ging zurück zum Haus.