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Bericht über die Rettungsmission in Lor’danel

2. Tag des 12. Mondes

Nachdem wir die ersten Flüchtlingsströme aus Dunkelküste bewältigt haben, erreichte den Tempel eine Nachricht der Schildwachen von Lor’danel, dass weitere Unterstützung bei der Bergung und Versorgung weiterer Vermisster notwendig ist.
Daraufhin sammelte sich eine Einheit der Tempelwache im Mondtempel: die Gardisten Kondo und Gärd, meine Leibwächterin Manari, sowie ein Abgesandter der Zwerge, Kheno, der die Auswirkungen der Naturkatastrophe untersuchen wollte.
Gleich nach der Ankunft in Lor’danel wurde klar, dass noch längst nicht alle Bewohner von Auberdine gerettet werden konnten. Darüber hinaus erschwerten die permanenten Angriffe von Wasserelementaren die Rettungsaktion.
Nachdem wir die Schildwache unterstützen konnten, einige dieser Wesen erfolgreich auszuschalten, suchten wir die Küste gen Süden nach den Überlebenden ab. Während wir einige erschöpft aber wohlbehalten bergen konnten, kam für andere jede Hilfe zu spät. Möge Elune ihre Seelen ins Mondlicht begleiten.
Ziemlich weit südlich entdeckten wir einen dunklen Kristall aus dem Waldrand ragen. Ich wies Manari an, sich das aus der Nähe anzusehen. Sie berichtete von einem Lager voller Kultisten, bei denen es sich um den Schattenhammerkult handeln könnte, und einer dunklen Magie, die von dem Kristall ausging. Die Präsenz des Schattenhammerkults in Dunkelküste ist seit jeher ein Ärgernis. Doch angesichts unserer Ermittlungen in Sturmwind und einem möglichen Zusammenhang mit den kürzlichen Ereignissen, ist eine Ausweitung ihrer Aktivitäten nicht zu tolerieren. Ich werde dieses Lager näher untersuchen und geeignete Maßnahmen ergreifen, um dieses Übel zu tilgen.
Doch zunächst kehrten wir nach Lor’danel zurück und halfen bei der Erstversorgung der Verwundeten, indem wir Zutaten für ein Heilmittel besorgten.
Da das Gasthaus zum Lazarett umfunktioniert worden war, fanden wir Unterkunft in einem der Häuser. Von hier aus werde ich alles Folgende planen.


Saviya Traumfeder
Schwester der Elune

Bericht über die Untersuchung des Kultistenlagers südlich von Lor’danel


Mit der Kundschafterin Manari und der Novizin Raya habe ich das Lager der Schattenhammerkultisten unter Beobachtung genommen. Auf einem Altar fanden wir eine im Sterben liegende Mondpriesterin. Bevor Elune sie in ihre Arme nahm erzählte sie uns, dass die Kultisten die Kontrolle über die Wasserelementare übernommen haben, die Lor’danel unentwegt angreifen. Wir erfüllten ihren letzten Wunsch so viele Wassergeister wie möglich mit einer Kugel Elunes zu besänftigen, bevor wir ihren Leichnam aus dem Lager schafften.
Danach untersuchten wir die Zelte und fanden allerlei seltsame technische und magische Geräte, deren Zweck uns verborgen blieb. Allerdings konnten wir einige Schriftrollen sicherstellen, die mit einem Zauber belegt sind, welcher sie unlesbar macht. Ich werde die Schriftrollen dem Tempel schicken, damit sie näher untersucht werden können.
Wir entdeckten auch die Konstruktion mit dem dunklen Kristall, durch welche die Kultisten die Elementare kontrollierten. Nachdem Sir Connor zu uns gestoßen war, gelang es uns mithilfe einer magischen Flamme, welche wir im Lager fanden, eine Explosion am Beschwörungskreis herbeizuführen. Eine der Säulen, an der der Kristall hing, wurde so sehr in Mitleidenschaft gezogen, dass sie einstürzte. Der Kristall wurde aus der Verankerung gerissen und stürzte ins Wasser. Vorerst ist die Gefahr durch weitere Elementare also gebannt.
Die Mondpriesterin übergaben wir den Schwestern in Lor’danel, die ihr letztes Geleit vorbereiten werden.
Nachdem wir erreicht haben, dass die Suche nach weiteren Überlebenden weit weniger von Übergriffen der Wasserelementare behindert wird, können wir nun weiter nach Auberdine reisen.


Saviya Traumfeder
Schwester der Elune


Bericht über den Rettungseinsatz in Auberdine


Beteiligt: Schwester Saviya, Schwester Amaranth, Kundschafterin Manari, Kundschafter Gärd, Schildwache Simisa, Novize Othelias, Novizin Nimphaea

Während Kundschafter Gärd in Lor'danel zurückblieb, um unser Quartier zu bewachen, machte sich die Einheit der Tempelwache auf den Weg zum Flüchtlingslager in der Nähe von Auberdine. Unterwegs stießen wir auf einige schwer passierbare Stellen, da durch die Erdbeben Schluchten in die Landschaft gerissen worden waren, durch welche sich nun reißende Wasserströme den Weg bahnen.
Im Flüchtlingslager wurde uns mitgeteilt, dass sich das zerstörte Auberdine in den Händen des Schattenhammerkultes befand. Auch hier fanden sich zahllose Elementare, die das Gebiet beherrschten. Wir bewegten uns in kleinen Gruppen durch die verwüstete Stadt und schalteten soviele der unkontrolllierten Elementare aus wie möglich. Dabei stießen wir auf eine Überlebende der Forscherliga, die wir sicher aus der Stadt geleiten konnten.
Mit großem Wehmut muss ich berichten, dass einige Einwohner den Weg in die Sicherheit nicht mehr gefunden haben. Wir fanden ihre Leichen und halfen ihre Geister zur Göttin zu geleiten.
In den noch intakten Häusern hatten sich Beschwörer des Schattenhammerkultes versteckt, um dort im Verborgenen ihre Rituale zu praktizieren. Es gelang uns, ihre Beschwörungen zu unterbrechen und den wahren Grund für ihre Aktivitäten zu erfahren. Durch die Beschwörung eines Elementarlords wollten sie einen Angriff auf Lor'danel starten.
Novize Othelias eilte voraus, um die Schildwachen zu warnen, während ich mich mit Manari und Simisa dem Lord stellten.
Da die Beschwörung wohl noch nicht vollständig war, gelang es uns ihn zu besiegen. Somit ist die Gefahr für Lor'danel fürs erste gebannt.
Ich empfehle jedoch nach weiteren Kultistenstätten Ausschau zu halten, da ihre Pläne undurchsichtig und einzig und allein auf Zerstörung ausgerichtet sind.


Saviya Traumfeder