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Horde Atanka Stahlhaut
Ingame-Name: Atanka
Rasse: Taure
Klasse: Krieger
Spezialisierung: Brecher
Charakterdaten:
Zugehörigkeit: Horde, Anhänger von Thrall
Gilde: Das Söldnerpack
Aussehen:


"Ein Taure wie ein Fels in der Brandung und stur wie ein Kodo"


Mit diesen Worten schaffte es Atanka Stahlhaut bis zu einem Kommandatenposten im dritten Krieg.

Der stoische Taure gilt als loyal und rechtschaffen, und jene, die sich seine Freunde nennen können, werden dies auch bestätigen.


Seine Karriere begang lange vor den Krieg gegen die Geißel und die Legion, als die Tauren noch Nomaden waren und gegen die Zentauren kämpften.


Geboren wurde er in Tausend Nadeln, als Kind eines tapferen Kriegers des Furywind Clans.

Schon in jungen Jahren war seinen Eltern klar, dass ihr Sohn eines Tages seinem Vater folgen würde und den Clan als Beschützer dienen würde. Seine Talente konnte er in den fast alltäglichen Übergriffen der Zentauren festigen, die die Tauren immer mehr und mehr aus Tausend Nadeln zurück drängten und sie so zum Nomadendasein zwangen.


Nach jahrelangem Dienst wurde er eines Tages zum Häuptling des Bloodhoof Clans gerufen, Cairne Bloodhoof. Dieser machte ihm das Angebot, ihn als Wächter zu dienen.

Atanka lehnte zunächst ab, da er sich dem Clan verpflichtet fühlte und die Furywind erst in Sicherheit wissen wollte.


Nachdem sich die Furywind einige Jahre darauf jedoch erfolgreich in Mulgore niederliessen, wo heute Camp Mojache steht, schickte der junge und weitsichtige Cairne erneu einen Boten zu Atanka.

Nachdem dieser mit seiner Familie sprach, willigte er ein und zog nach Mulgore los, um den mittlerweilen berühmten jungen Häuptling zu finden.

An seiner Seite diente er viele Jahre als Wächter und machte sich einen Namen.


Als Cairne zum ersten Mal auf die Orcs traf und die stolzen Tauren in den dritten Krieg mit hineingezogen wurde, wurde Atanka auf Cairnes Rat hin ein Posten als Kommandant einer Taureneinheit angeboten.

Atanka übernahm die Bürde und kämpfte schliesslich mit seinen Männern, unter denen auch der Vater der damals noch sehr jungen Idunae, Garank Bloodhoof, Seite an Seite mit den anderen freien Völkern Azeroths am Weltenbaum gegen die brennende Legion und ihre untoten Schergen.


Nach der Schlacht und dem Krieg jedoch zog sich Atanka aus dem aktiven Dienst zurück und lebte ein Einsiedlerleben. Der Krieg forderte von ihm viele Opfer, unter anderem seine Frau und ihre beiden gemeinsamen Kinder, die bei einem Überfall der Geißel ums leben kamen, wie auch seinem Freund Garak.


Einige Jahre später jedoch kehrte der Taurenkrieger auf der Bildfläche zurück, zusammen mit seinem "Söldnerpack", einer Gruppe von bunt zusammen gemischten Helden, die allesamt als Aussenseiter angesehen werden konnten oder ihre eigenen Gründe hatten, nicht offiziell als Mitglied ihres Volkes zu agieren.



Aussehen und CharakteristikBearbeiten

Atanka ist etwa 2,05 m groß, hat grau-braunes Fell, und das auffälligste an ihm ist sein fehlendes Horn.

Sein Körper ist stellenweise scheckig und vernarbt, Zeichen seiner langen und wilden Jahre als Krieger der Tauren und danach der Horde.

Um seinen Hals hängt eine Kette mit kleinen Taurenzähnen, ein Experte wird sie als taurische Kinderzähne erkennen, und an den Stellen, an denen seine Abzeichen und Rangzeichen im Krieg hingen, hängen nun einige rituelle, aus allen Völkern der Horde stammende Relikte und Zeichen.


Sein Verhalten ist auf den ersten Blick das eines alten, grummeligen Tauren, doch wenn man ihn näher kennen lernt, merkt man recht schnell, dass in dem alten Taurenkrieger ein großes Herz schlägt und er auch eine gewisse Portion Humor besitzt.

Sein Großmut dehnt sich übrigens auch auf die Völker der Allianz aus, da er alle Völker als Abkömmlinge der Erdenmutter sieht, und daher setzt er sich auch für ein kooperatives Miteinander der Völker ein. Dies ist auch ein Punkt, warum er Thrall und seine Politik unterstützt.

Die einzigen, die hiervon ausgenommen sind, sind die verlassenen und die zur Horde und der Allianz übergelaufenen Todesritter der "Schwarzen Klinge"

Diesen trat er schon immer mit großem Misstrauen gegenüber, und nicht einmal versuchte er, die Apotheker unterwandern zu lassen, oder sie auszuspionieren.

Und den Todesrittern trat er mit noch größerer Verachtung gegenüber, da er immer der Meinung war, dass diese nur ein Trick des Lichkönigs waren, und sie sich noch immer unter der Kontrolle Arthas' befanden.


Sein Verhältnis zu den verlassenen besserte sich nach der Tragödie in Nordrend ein wenig, nachdem er an der Seite von Thrall, Vol'jin und Sylvannas um Unterstadt kämpfte und der dunklen Fürstin als Wächter zugeteilt wurde.

Da erkannte er das erste mal, dass das Misstrauen gegenüber ALLEN verlassenen eventuell doch fehl am Platz war.



Obwohl er mit seinen 60 Jahren schon zu den alten des Volkes gehört, und er auch schon einige Angebote als Ausbilder für die neuen Rekruten erhalten hatte, zieht er das Leben als Krieger im Moment doch noch immer vor.

Und es scheint fast so, als ob er seit einiger Zeit nicht mehr altern würde. Gerüchte besagen zudem, dass er in den letzten zwei Jahren öfters in der Nähe der Höhlen der Zeit in der Wüste von Tanaris gesehen wurde.

Inwieweit dies aber Gerüchte sind, bleibt ungeklärt, vor allem, da die, die diese Gerüchte in die Welt setzen, sie relativ schnell wieder zurück ziehen und bestätigen, dass sie sich irren oder einer Illusion erlagen - und da es sich hierbei um eine Hand voll von Individueen handelt, und Atanka desweiteren als Söldnergeneral bei Thrall einen gewissen Ruf geniesst, wurde diesen Gerüchten nie wirklich weiter gefolgt.

Fakt ist jedoch, dass er zu den Drachen einige gute Verbindungen zu haben scheint, da er öfters bei heiklen Einsätzen in Begleitung eines bronzenen Drachen erscheint, und ausserdem wurde er auch dabei beobachtet, wie er mit Vertretern des grünen, des roten und sogar des schwarzen Schwarms gesprochen hat.



FamilieBearbeiten

Ein großer Punkt, warum Atanka die Untoten hasst, liegt in seiner Vergangenheit, über die er kaum und nur mit engsten Freunden spricht.


Einige Jahre, nachdem er sich Cairne als Wächter anschloss, lernte er eine junge Bluthuf Taurin kennen.

Die beiden merkten schnell, dass die Ahnen sie zusammengeführt hatten, und schworen sich ewig Treue, und einige Jahre später schenkte sie ihm auch das erste Kalb.

Insgesamt zogen die beiden 3 Kälber auf, und Personen, die den Tauren damals schon kannten, können von einem lebensfrohen und aufopfernden Familienvater berichten.


Bis die Geißel kam.


Es war zu dem Zeitpunkt, als Atanka sich den Streitkräften der Horde anschloss und in Richtung Weltenbaum zog, um diesen vor den anstürmenden Horden der Legion und der Geißel zu beschützen.

Maraudierende Truppen der Geißel überfielen das Dorf, in dem Atanka und seine Familie lebten, und töteten seine Frau und die Kinder.

Als Atanka nach der erfolgreichen Schlacht heimkehrte und die schreckliche Nachricht überbracht bekam, brach der Taure, der sonst immer stark war, das erste mal in seinem Leben zusammen.

Er schwor der Geißel und der Legion, die sie erschaffen hatte, ewige Rache, und überbrachte die Leichnahme in einer feierlichen, aber geheimen Zeremonie den Ahnen.

Seitdem trägt er auch seine Halskette mit den Zähnen, und er vermeidet es bis heute, sich wieder neu zu verlieben.


Freunde und FeindeBearbeiten

Syrelnarius Sonnensturm:Bearbeiten

Syrelnarius Sonnensturm ist einer der engsten Freunde des alten Taurenkriegers, auch wenn die beiden dies nicht zugeben wollen.

Der eine opportunistisch und zurückhalten, kühl agierend, der andere manchmal etwas hitzköpfig und ideel, sind diese beiden so verschieden wie es nur geht.

Doch trotzdem scheinen sie beide aufeinander zu verlassen, und sich gegenseitig aus dem Misthaufen zu ziehen, so dies notwendig ist.

Der Magister der Blutelfen war auch lange Zeit ein wichtiges Mitglied des Söldnerpacks, und auch heute noch unterstützt er die Söldner, wenn dies zu seinen Plänen passt, ohne weitere Wiederworte.


Eraziela SchattenläuferBearbeiten

Die junge Blutelfe ist die engste verbündete von Atanka und dient ihm auch als Augen und Mund bei den Sindorei.

Ohne Familie, schloss sie sich den Söldnern an, als sie teil eines Komplotts eines größenwahnsinnigen Hexers, der von Fel-Magie verseucht wurde und als offiziell und bekennend mit Dämonen paktierte, aus Silbermond flüchten musste, wobei sie notgedrungen zwei Blutritter des Ordens umbrachte und einem "verurteilten", gefangenen Sindorei und seiner Schwester zur Flucht verhalf.

Als der Hexer aus bis dato unerklärlichen Gründen verstarb (Gerüchte besagen, dass Eraziela zusammen mit Syrelnarius diese Bedrohung ihres Volkes eleminierte), bekam sie offiziell ihren Status als Bürgerin Silbermonds zurück und wurde wieder in die Gesellschaft integriert.

Alle Angebote der Blutritter, sie in den Orden aufzunehmen, oder der Weitenwanderer, lehnte sie ab, um weiterhin bei Atanka und den Söldner zu bleiben.


SanjillBearbeiten

Über die Trollin ist wenig bekannt.

Atanka fand sie, bewusstlos und fast nackt, in der Nähe vom Schwarzfels. Kurzerhand nahm er sich ihrer an und päppelte die junge Trollin wieder auf, die sich ausser an ihren Namen an nichts mehr erinnerte.

Sie unterstützte das Söldnerpack mit ihren Fähigkeiten, wobei sie erstaunliche Fähigkeiten zeigte, die Schatten kraft ihrer Gedanken zu formen, und in den Geist anderer einzudringen, um diese zu zwingen, ihre Befehle auszuführen.

Zusammen mit dem Hexer Terazul und Magister Syrelnarius bildete sie das Trio, welches sich um magische Aufträge kümmerte.

Atanka spürte jedoch, dass die junge Trollin ein anderes Zuhause brauchte, und so entschied er sich, sie zum Stamm der Zin Halar zu schicken, mit welchem der Taure eine enge Freundschaft pflegte. Daher wusste er, dass sie bei den Trollen gut aufgehoben war.


GreengrasBearbeiten

Die junge Taurenschamanin ist so etwas wie die adoptierte Tochter von Atanka, welche er dereinst rettete, und welche ihn seitdem begleitet.


Vunjin und CorpsebruidBearbeiten

Der trollische Meuchler und die untote Priesterin sind zwei der engsten Freunde des Tauren. Sie haben ihn schon auf viele Aufträge begleitet, und sich gegenseitig öfters die Leben (oder Unleben) gerettet.


Sabik und TakishaBearbeiten

Die beiden Trolle sind wohl der Grund, warum Atanka gute Beziehungen zu den Trollen pflegt und auch eine hohe Meinung von ihnen hat, wo andere nur die Nase rümpfen.

Sie haben ihn und das Söldnerpack schon öfters angeheuert, ihnen bei Expedtionen alter Trollruinen zu helfen, und im Gegenzug haben sie und der Stamm den Söldnern ihre Freundschaft angeboten.

Wenn man die drei kennt, dann weiss man, dass diese Freundschaft bis heute erhalten bleibt.


TerazulBearbeiten

Keiner weiß, warum Atanka, der den untoten misstraut, sich mit diesem größenwahnsinnigen Hexer einliess - doch vielleicht war dies auch beabsichtigt vom alten Krieger, um so eine potentielle Gefahrenquelle im Auge zu haben, und vielleicht erhoffte er sich sogar, an geheime Infomationen der verlassenen zu kommen.

Wie auch immer, der Hexer verliess die Söldner und entzog sich somit aus dem Sichtfeld Atankas.

Interessanterweise geschah etwa 1 Jahr nach dem verschwinden Terazul's das Drama bei den Pforten des Zorns - Atanka konnte dies bis heute jedoch nicht in Zusammenhang bringen, auch wenn er sich sicher war, dass der Hexenmeister etwas damit zu tun hatte.


Gerüchte:Bearbeiten

- Atanka soll ein Agent des bronzenen Drachenschwarms sein

- Angeblich hat er in einem Blutrausch seine Frau und seine Kinder ermordet und Kannibalismus betrieben - Deswegen auch sein gutes Verhältnis zu den Trollen (dieses Gerücht machte hauptsächlich in Unterstadt seine Runden, nach der Sache bei der Zornespforte jedoch verstummte es zunehmend)

- Er soll seine Agenten auf der ganzen Welt, als auch der Scherbenwelt haben, und angeblich soll er auch nicht davor zurück schrecken, jemanden hinterrucks ermorden zu lassen

- Thrall selbst soll ihn angeblich öfters um Rat in Kriegsdingen befragen; Wahrscheinlicher ist jedoch, dass er dem Tauren Aufträge zukommen lässt, die Thrall von seinen Truppen nicht erledigen lassen kann.



Ableben:Bearbeiten

Atankas Tod wurde offiziell bestätigt, jedoch gibt es keine Details dazu.

Zuletzt wurde er gesehen, als er in Richtung Teldrassil aufbrach, zusammen mit einem Abgesandten des irdenen Ringes.

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